BHR Biographisches Portal der Rabbiner

FRENSDORF, Uri-Feis, bürgerlich Uri FEIST

  • Geb. vermutlich in Frensdorf, Oberfranken,
  • Gest. 1. Juli 1802 in Bamberg
  • Sohn des ritterschaftlich-bambergischen Unterrb. Samuel in Buttenheim, Oberfranken, 1771 Nachfolger seines Vaters, 1777 Mitglied des Bamberger Rabbinatskollegiums als Substitut für den aus Altersgründen quieszierenden Mendel Reckendorf, 1782 dessen Nachfolger als Dajan der stiftischen Juden, 11. Nov. 1794 Verweser des Oberrabbinats, 1. Nov. 1797 fürststiftlich-bambergischer Landesrb. mit Sitz in Bamberg.

Literatur

  • Eckstein, Bamberg, S. 179f; er sei „nach keiner Richtung hervorgetreten“; indes sein Sohn „Leo Feust, Sprachlehrer und Talmudkenner, lebte als Atheist und endete, angethan mit Gebetmantel und Phylakterien, durch Selbstmord im Jahre 1858 zu Bamberg.“- PK Bavaria, S. 220
  • Guth, Jüdische Landgemeinden in Oberfranken, S. 129, 338
  • Röll, „The Kassel Ha-Meassef“, 1985, S. 47.