8. Nov. 1837 Zeugnis vom „öffentlichen Lehrer der hebräischen Sprache und Bibel in Prag Adolf Mayer“, 1843 Lehrer u. Vorbeter in Benešov (Beneschau), Zentralböhmen
1848 Schullehrerprüfung und Anstellung als Rabbinatsverweser in Jindřichùv Hradec (Neuhaus), Südböhmen
21. Nov. 1850 im Amt eines Religionsweisers behördlich bestätigt. Mit Genehmigung vom 7. April 1851 errichtet er eine Privat- Lehr- und Erziehungsanstalt für isr. Knaben
1857 und 1858 rb. Ordinationen von Kreisrabbinern. 17. Aug. 1858 Dispens zur Ablegung der Rabbinerprüfung. Im Amt folgte ihm 1875 Leopolf Thorsch.
Dokumente
ÖStA/AVAWien, Neuer Kultus, Israelitischer Kultus, D 5, Dispensverfahren: vom 8. Aug. 1858 Gesuch, am 17. Aug. Genehmigung. Die Ordinationen attestieren, daß er „in dem Talmud und den Codicibus rabbinicis so wie in der übrigen rabbinischen Literatur gründliche Kenntnisse besitze, in dem Gebiete der Homiletik und Exegesis eine zeitgemäße Bildung bekunde, und in den pädagogischen Wissenschaften theoretisch und praktisch bewandert sei, so zwar, daß er sich zur Bekleidung eines Rabbinatspostens vollkommen eigne, und deßhalb so wie wegen seines musterhaften Charakters jeder israelitischen Gemeinde als Rabbiner vorgesetzt zu werden verdiene“.