Sohn des Predigers der Eisenstädter Chewra Kaddischa Michl Halevi G. und der Chana Heilperin, verheiratet mit Rivka Kalir (st. 1827), Tochter des Rb. Eleasar K. in Kolín, Zentralböhmen, in dessen Haus er zunächst studiert. Um 1792 Rb. in Libeò (Lieben) bei Prag, später Chrudimer Kreisrb. mit Sitz in Heřmanùv Mìstec (Hermanmestetz) in Ostböhmen. 1798 Rb. in Deutschkreuz, leitet dort eine Jeschiwa, verabschiedet die dortigen Gemeindesatzungen vom 5. Jan. 1817. In zweiter Ehe heiratete er Keile Kalir (st. 1834), die Schwester seiner Frau und Witwe des in Frauenkirchen gest. Rb. David-Josua Horwitz. Sein Sohn Samuel Helman war Dajan in Schlaining, Burgenland.
Manuskripte
Halachah leMa‘aœäh, Anmerkungen zum H. eqär Halachah seines Schwiegervaters.
Publikationen
H. ut. ha-mešullaš biše‘arim, Wien 1821; enthält Werke des Vaters und Großvaters mit eigenen Homilien Ša‘ar ha-Qat. an
Fragen an M. Sofer in dessen Responsen YD Nr. 220, HM Nr. 201; Qoves. Nr. 82 (58).
Epigraphik
Über die Grabsteine für ihn und seine zwei Frauen siehe Spitzer, Deutschkreuz, S. 93, 96.
Literatur
JE V 679
EJ dt. VII 442f., danach geb. ca. 1740 in Glogau und gest. 1818 (Verwechslung mit dem Vater)
Wachstein, Grabinschriften Eisenstadt, S. 190
Kinstlicher, Hä-“H. atham Sofer“ uvene doro, S. 283f, mit hebr. Schriftprobe