BHR Biographisches Portal der Rabbiner

GOLDBERG, Jakob Moses

  • Geb. in Kletsk, Weißrußland,
  • Gest. nach 1861
  • Sohn des Rb. Isaak G., Rb. in „Melukken“, Ostpreußen (vermutlich Mehlauken, heute russ. Zalesje), um 1830 Rb. in Königsberg. 1836 Stiftsrb. an der Jechiel-Walich-Klaus in Hamburg. Lebte um 1855 anscheinend in Berlin. Schwiegersohn Akiba Egers und Herausgeber seiner Werke.

Dokumente

  • AHU Berlin, Kontrollbuch der Phil. Fak., nennt vom 12. Mai 1852 bis 19. Juni 1855 als Studenten seinen Sohn Osias Goldberg, geb. 1830 in Königsberg, später jüd. Prediger.

Publikationen

  • Hrsg. von Akiba Egers Kommentar zur Mischna, mit eigenen Glossen, 1840
  • Anfrage (1839, Hamburg) an Moses Sofer in dessen Responsen YD Nr. 343.

Literatur

  • Ein Rb. „N. A. Goldberg“ in Ostpreußen ist genannt im Orient 1847, S. 18
  • Duckesz, H. achme ’AHU, Nr. 113, hebr. S. 117, dt. 40
  • Manfred Voigts, Oskar Goldberg. Der mythische Experimentalwissenschaftler, Berlin 1992, S. 16-19, über die Vorfahren des Mediziners und „Orientpsychologen“ Oskar Goldberg (1885-1953): Dessen Vater war Osias G., verheiratet mit Bertha Eger (1848-1876) aus Königsberg, dann mit Helene Grünbaum. Oskar G. habe in seinem dritten Lebensjahr von seinem Großvater das Hebräische erlernt
  • Kinstlicher, Hä-“H. atham Sofer“ uvene doro, S. 196.