Sohn des Rb. Isaak G., Rb. in „Melukken“, Ostpreußen (vermutlich Mehlauken, heute russ. Zalesje), um 1830 Rb. in Königsberg. 1836 Stiftsrb. an der Jechiel-Walich-Klaus in Hamburg. Lebte um 1855 anscheinend in Berlin. Schwiegersohn Akiba Egers und Herausgeber seiner Werke.
Dokumente
AHU Berlin, Kontrollbuch der Phil. Fak., nennt vom 12. Mai 1852 bis 19. Juni 1855 als Studenten seinen Sohn Osias Goldberg, geb. 1830 in Königsberg, später jüd. Prediger.
Publikationen
Hrsg. von Akiba Egers Kommentar zur Mischna, mit eigenen Glossen, 1840
Anfrage (1839, Hamburg) an Moses Sofer in dessen Responsen YD Nr. 343.
Literatur
Ein Rb. „N. A. Goldberg“ in Ostpreußen ist genannt im Orient 1847, S. 18
Duckesz, H. achme ’AHU, Nr. 113, hebr. S. 117, dt. 40
Manfred Voigts, Oskar Goldberg. Der mythische Experimentalwissenschaftler, Berlin 1992, S. 16-19, über die Vorfahren des Mediziners und „Orientpsychologen“ Oskar Goldberg (1885-1953): Dessen Vater war Osias G., verheiratet mit Bertha Eger (1848-1876) aus Königsberg, dann mit Helene Grünbaum. Oskar G. habe in seinem dritten Lebensjahr von seinem Großvater das Hebräische erlernt
Kinstlicher, Hä-“H. atham Sofer“ uvene doro, S. 196.