Sohn eines nicht sehr bemittelten Handelsmanns, Lehrerausbildung (drei Normalschulklassen), 1852 Rb. in Dambořice (Damboritz), 1861 Rb. in Šafov (Schaffa), 1869 bis vor 1876 Rb. in Ostroh (Ungarisch-Ostra).
Dokumente
ÖStA/AVAWien, Studien-Hofkommission 14 A, Rabbiner, vom 9. Nov. 1846, abgelehntes Gesuch um außerordentliche Zulassung zum Studium an der Universität Olmütz. Meint, daß er „so viel Latein verstehen dürfte, um bei gehörigen Fleiße sich auch der Prüfungen aus der Philosophie unterziehen zu können“
ŽM Prag, Nr. 44.388, zeichnet an der Spitze einer Petition zur Unterstützung von S. R. Hirschs Projekt zu einer Synagogenverfassung für Mähren, 7. Nov. 1849
ŽM Prag, Nr. 3.891, vom 23. Okt. und 16. Nov. 1856, Bewerbungen in Úsov (Mährisch- Aussee); er lehnt es ab, eine Probepredigt zu geben.
Publikationen
Halachische Korrespondenz mit Juda Aszod in dessen Responsen, YD Nr. 336.
Literatur
Schematismus, S. 58
Gold (Hrsg.), Judengemeinden Mährens, 1929, S. 180, 516.