Um 1764 „Unter- bzw. Landrabbiner“ im Edenkoben, dem kurpfälzischen Landesrb. in Leimen, später Mannheim, unterstellt.
Dokumente
LA Speyer, U 284 [= StadtA Edenkoben], Nr. D 33 „Specification über den an dahiesigen Schutz Juden Hillel Gumpertz von seinem zu Edenkoben verlebten bruder, des unter Rabiner abraham gumpertz, als einziger Erb verbliebenen Erbschafft“, 1786. Die Bücher waren 570 fl. wert (Schmidt, Edenkoben, S. 72). Vgl. ebd., U 284/I, Nr. B 172, fol. 15v, Schreiben von Oberbürgermeister Arnold vom 11. Juli 1815: „Wirklich ist kein Rabiner da, weilen der vorige seit sechs Jahren todt ist [...] Seit undenklichen Zeiten war in Edenkoben ein rabiner, welcher nicht nur von dießem Kanton, sondern annoch von jenen von Annweiler, Germersheim und Neustadt unterhalten werden mußte, welche keinen andern haben durften und welcher immer seinen Sitz in Edenkoben hatte“.
Literatur
Franz Schmidt, Juden in Edenkoben. Spuren ihrer Geschichte 1660-1942, Landau/Pfalz 1990, S. 70-72.