Sohn des Wiener Dajans Isak Tonelis H., 1862-63 Studium in Wien vor allem bei Jakob Goldenthal, Juni 1865 prom. Wien
1865 am Jüdisch-theologischen Seminar in Breslau, Dozent an der Talmud-Unterrichtsanstalt von Abraham Berliner in Berlin, 1867-1872 Rb. in Pasewalk, Vorpommern, 20. Okt. 1881 Rb. in Ivančice, Mähren.
Dokumente
CJA Berlin, 1, 75 A De 6, Bewerbung in Wałcz (Deutsch-Krone), datiert Berlin 11. April 1867
Ebd., 75 A Pa 3 Nr. 40, Personalakte aus Pasewalk. A. Berliner lobt in seinem Gutachten H.s „reiches gründliches Wissen auf dem Gebiete der jüdischen Literatur“ (1867).
Literatur
Neuzeit 1881, S. 354
Brann, Jüd.-theol. Seminar, S. 168, nennt keine Publikationen; als Geburtsort ist Wien angegeben
Gold (Hrsg.), Judengemeinden Mährens, 1929, S. 187
Fehrs in Heitmann und Schoeps (Hrsg.), Juden in Pommern, S. 336.