Sohn des Kalman Halevi. 1766 Lehrer am Bet-Midrasch der fürststiftlich-würzburgischen Landjudenschaft in Heidingsfeld, später auch Unterrb. (moreh-sädäq), Jeschiwaleiter und Mitglied im Bet-Din von Landesrb. Abraham Bing. Über seine Tochter Judith war er Großvater des Würzburger Bezirksrb. Sel. B. Bamberger.
Dokumente
StA Würzburg, Judenschaft 29, Bd. II, Nr. 500: Prottocolles de la session id est rabin et Consialen de la nation Juife à Heidingsfeldh pres Wurtzburg, 6. März bis 13. Mai 1794: die in diesem und anderen Heidingsfelder Protokollbüchern notierten Fälle werden abwechselnd vor dem dayyan ha-medinah Koppel [Hajum] und dem melammed ha-medinah Moses Löb [Hatzfeld] verhandelt.
Epigraphik
Bamberger, Würzburg, S. 62, teilt aus Allersheim die Grabinschrift mit, die der dortige Lehrer Abraham Weissbart für ihn kopiert hatte. H. habe „viele Schüler aufgestellt“ und sei dabei „überaus bescheiden“ gewesen.