BHR Biographisches Portal der Rabbiner

HATZFELD, Moses Löb

  • Geb. ca. 1735 in Heidingsfeld b. Würzburg,
  • Gest. 17. Aug. 1810 das
  • Sohn des Kalman Halevi. 1766 Lehrer am Bet-Midrasch der fürststiftlich-würzburgischen Landjudenschaft in Heidingsfeld, später auch Unterrb. (moreh-sädäq), Jeschiwaleiter und Mitglied im Bet-Din von Landesrb. Abraham Bing. Über seine Tochter Judith war er Großvater des Würzburger Bezirksrb. Sel. B. Bamberger.

Dokumente

  • StA Würzburg, Judenschaft 29, Bd. II, Nr. 500: Prottocolles de la session id est rabin et Consialen de la nation Juife à Heidingsfeldh pres Wurtzburg, 6. März bis 13. Mai 1794: die in diesem und anderen Heidingsfelder Protokollbüchern notierten Fälle werden abwechselnd vor dem dayyan ha-medinah Koppel [Hajum] und dem melammed ha-medinah Moses Löb [Hatzfeld] verhandelt.

Epigraphik

  • Bamberger, Würzburg, S. 62, teilt aus Allersheim die Grabinschrift mit, die der dortige Lehrer Abraham Weissbart für ihn kopiert hatte. H. habe „viele Schüler aufgestellt“ und sei dabei „überaus bescheiden“ gewesen.