Sohn des Michael H., verheiratet mit einer Tochter des Vorsängers Samuel b. Seligmann Ermreuther in Fürth. 1762 Dajan in Fürth unter Josef Steinhardt, zuletzt Rabbinatspräses, 1779 Landesrb. der Lgft. Hessen-Kassel mit Sitz in Kassel
leitet eine Jeschiwa. Vater von Isaak und Großvater von Mendel Heß (beide Landesrb. in Sachsen-Weimar).
Publikationen
Ben Porath Yosef [nach Gen 49,22] zu den Haftarot, aus dem Nachlaß hrsg. v. seinem Sohn Isaak Heß, Fürth 1796, 142 Bl. (Löwenstein, „Fürth“, III, S. 81, Nr. 354)
Briefwechsel im Werk des Weikersheimer Rabbiners Moses Kohn, Darbone Zahav, S. 46ff
Vier Approbationen, datiert Fürth 1764-1777; bei Löwenstein, Index, S. 72.
Literatur
Isaak Heß, Qol Bechi, Trauerrede, Offenbach 1795
Freimann in JE III 602 (unterscheidet einen Joseph Heß und einen Joseph Kugelmann) und VI 602
Er war 1776 mit seinen Kollegen Löb Fernbach und Josef Fränkel Verwalter des Fürther Rabbinats; Löwenstein, „Fürth“, II, S. 98, 113, 151
Wininger III 91
EJ dt. VII 1228, mit Geburtsdatum 20. Nov. 1793
Arnsberg, Hessen, Bd. I, S. 431; Bd. II, S. 64, 411
Halperin, ’At. las ‘Es. H. ayyim, Bd. IX (1982), S. 111, Nr. 1101