BHR Biographisches Portal der Rabbiner

HESS, Josef-Moses, auch J. KUGELMANN

  • Geb. in Meimbressen, Hessen,
  • Gest. 2. Nov. 1793 in Kassel
  • Sohn des Michael H., verheiratet mit einer Tochter des Vorsängers Samuel b. Seligmann Ermreuther in Fürth. 1762 Dajan in Fürth unter Josef Steinhardt, zuletzt Rabbinatspräses, 1779 Landesrb. der Lgft. Hessen-Kassel mit Sitz in Kassel
  • leitet eine Jeschiwa. Vater von Isaak und Großvater von Mendel Heß (beide Landesrb. in Sachsen-Weimar).

Publikationen

  • Ben Porath Yosef [nach Gen 49,22] zu den Haftarot, aus dem Nachlaß hrsg. v. seinem Sohn Isaak Heß, Fürth 1796, 142 Bl. (Löwenstein, „Fürth“, III, S. 81, Nr. 354)
  • Briefwechsel im Werk des Weikersheimer Rabbiners Moses Kohn, Darbone Zahav, S. 46ff
  • Vier Approbationen, datiert Fürth 1764-1777; bei Löwenstein, Index, S. 72.

Literatur

  • Isaak Heß, Qol Bechi, Trauerrede, Offenbach 1795
  • Freimann in JE III 602 (unterscheidet einen Joseph Heß und einen Joseph Kugelmann) und VI 602
  • Er war 1776 mit seinen Kollegen Löb Fernbach und Josef Fränkel Verwalter des Fürther Rabbinats; Löwenstein, „Fürth“, II, S. 98, 113, 151
  • Wininger III 91
  • EJ dt. VII 1228, mit Geburtsdatum 20. Nov. 1793
  • Arnsberg, Hessen, Bd. I, S. 431; Bd. II, S. 64, 411
  • Halperin, ’At. las ‘Es. H. ayyim, Bd. IX (1982), S. 111, Nr. 1101
  • Röll, „The Kassel Ha-Meassef“, 1985, S. 41
  • Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 114, 232.