Sohn des Rb. Samuel-Schmelke Halevi H. (1726-1778) aus der polnischen Rabbinerfamilie, Schwiegersohn seines Onkels, des Oberrb. Pinchas Horwitz in Frankfurt/M., 1781 Rb. in Jemnice (Jamnitz), 1787 Rb. in Třebíč (Trebitsch) als Nachfolger seines Vaters. Eine Reise nach Brody in Ostgalizien, wo er Verwandte hatte, belegt eine am 17. Jan. 1792 von dort datierte Approbation. 1811 Rb. in Prostìjov bei Wochengehalt von 15 fl.
die Gemeinde sichert ihm den Unterhalt von zwölf Talmudschülern zu.
Publikationen
Talmudauslegungen im Werk seines Onkels Zwi-Hirsch b. Pinchas Horwitz, Mah. aneh Lewi, Offenbach 1801
H. idduše ha-RIBaŠ, Lemberg 1869, 36 Bl.; enthält auch Werke seines Vaters
Semichath Mošäh, Talmudproblemata nach dem Pilpul, Przemyœl 1886, 32 Bl
Rechtentscheidung über Vorstandswahlen, hrsg. von Joach. Pollak in Ha-‘Ivri III S. 234f
Vier Approbationen, datiert Třebíč 1787-1797 und Brody 1792; Löwenstein, Index, S. 77.
Literatur
Walden, Šem ha-Gedolim hä-h. adaš, S. 117
Horovitz, Frankfurter Rabbinen, S. 332
A. Marmorstein, Zur Geschichte der Juden in Jamnitz, Preßburg 1910, S. 10