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HURWITZ, Leiser

  • Geb. in Biała (Zülz), Oberschlesien,
  • Gest. 16. Mai 1814 in Berlin
  • Sohn des Pinchas Levi H.
  • Lieblingsschüler des Rb. von Dukla in Galizien, seit 1774 in Berlin als Lehrer am Bet-Midrasch des Veitel Heine Ephraim, seit 1798 auch Dajan im Bet-Din des Hirschel Lewin, dann des Meyer Weyl. Verheiratet mit Zirle (st. 1828), Tochter des Feiwesch.

Dokumente

  • GStA Berlin, Kurmark, Materien Tit. 232, Generalia Nr. 17, Bl. 68, vom 24. Nov. 1805. Das Bet-Din aus Weyl, „Lazarus Hurawitz“ und Schaie Juda sei lt. Anzeige der Ältesten vom 24. Aug. 1802 mit der Verwaltung des Oberlandesrabbinats betraut worden.

Publikationen

  • Vier Approbationen, datiert Berlin 1807-1817; Löwenstein, Index, S. 75.

Epigraphik

  • Inschrift der zerstörten Grabstätte bei Landshuth, Nr. 278, Todesdatum 26. Ijar 5574 (16. Mai 1814)
  • Grabinschrift seiner Frau bei Brocke (Hrsg.), Schönhauser Allee, S. 39f, Todesdatum hiernach 1818.

Literatur

  • Stern, „Meyer Simon Weyl“, S. 292.