Urenkel des Samuel (st. 1695) aus Ilava, Slowakei, der sich als Synagogendiener in Uherský Brod (Ungarisch-Brod) in Mähren niederließ
Enkel des Jakob I. in Preßburg und Sohn des Pinchas I., der in Wien als Hausrb. bei Emanuel Oppenheim und als offizieller hebräischer Übersetzer fungierte, doch 1732 nach Uherský Brod zurückkehrte. Wird 1744 Rb. in Slavkov (Austerlitz), 1746 Kaurzimer Kreisrb. in Kolín. Halachischer Korrespondent von Ez. Landau. Seine Frau Ya‘ela wird als Mitglied einer religiösen Schwesternschaft genannt.
Manuskripte
ŽM Prag, ms. 117-118 geschrieben von seinem Sohn Iss.-Bär Illowy, 113 + 93 Bl
Ebd., ms. 289 idem, 108 Bl.
Publikationen
Zwei Anfragen in Landau, Noda‘ bIhudah, Bd. II, YD Nr. 19, 76
Zwei Approbationen, datiert Kolín 1768-1775; Löwenstein, Index, S. 77.
Epigraphik
Grabinschrift wiedergegeben bei Hamáčková, „Cimétière juif à Kolín“, S. 117.
Literatur
Wachstein, Inschriften des Alten Judenfriedhofs in Wien, Bd. II, S. 66
Gold (Hrsg.), Judengemeinden Mährens, 1929, S. 114f
Rudolf Illový, „Z rodinné historie“, Kalendař česko-židovský 50 (1930/31), S. 18-37
Gold (Hrsg.), Judengemeinden Böhmens, 1934, S. 290