BHR Biographisches Portal der Rabbiner

JUDA, Josua, auch Schië LISSA

  • Geb. 1754 in Lissa,
  • Gest. 16. März 1806 in Berlin
  • Sohn des Juda, heiratet Rivka Pick (st. 1814), eine Tochter des Breslauer Rb. Jesaja Berlin, 1796 zum Stiftsrabbiner an die erste Talmudklasse des Philipp Samson’schen Lehrhauses in Wolfenbüttel berufen. 1800 Talmudlehrer am Zacharias Ephraim Veitelschen Institut in Berlin, nach dem Tod des Oberrb. Hirschel Lewin zweiter Dajan im Bet-Din des Meyer Simon Weyl.

Dokumente

  • GStA Berlin, Kurmark, Materien Tit. 232, Generalia Nr. 17, Bl. 68, vom 24. Nov. 1805: Rabbinatsverwaltung durch das Bet Din von Weyl, Lazarus Horowitz und „Schaie Juda aus Lissa“.

Epigraphik

  • Inschriften der zerstörten Grabstätten für ihn und seine Frau, bei Landshuth, Nr. 287-288. Als Todesdatum ist der 26. Adar 5566 (16. März 1806) angegeben.

Literatur

  • Nachruf von S. J. Cohen in Sulamith, Jahrg. I, Bd. I, S. 489-491 u. d. T. „Denkmal eines biedern Rabbi’s“, mit Todesdatum 2. März
  • Stern, „Meyer Simon Weyl“, S. 292f, 303 hat als Todesdatum den 26. Adar/16. März
  • Rosenstock, Samsonschule, S. 14.