Sohn des Juda, heiratet Rivka Pick (st. 1814), eine Tochter des Breslauer Rb. Jesaja Berlin, 1796 zum Stiftsrabbiner an die erste Talmudklasse des Philipp Samson’schen Lehrhauses in Wolfenbüttel berufen. 1800 Talmudlehrer am Zacharias Ephraim Veitelschen Institut in Berlin, nach dem Tod des Oberrb. Hirschel Lewin zweiter Dajan im Bet-Din des Meyer Simon Weyl.
Dokumente
GStA Berlin, Kurmark, Materien Tit. 232, Generalia Nr. 17, Bl. 68, vom 24. Nov. 1805: Rabbinatsverwaltung durch das Bet Din von Weyl, Lazarus Horowitz und „Schaie Juda aus Lissa“.
Epigraphik
Inschriften der zerstörten Grabstätten für ihn und seine Frau, bei Landshuth, Nr. 287-288. Als Todesdatum ist der 26. Adar 5566 (16. März 1806) angegeben.
Literatur
Nachruf von S. J. Cohen in Sulamith, Jahrg. I, Bd. I, S. 489-491 u. d. T. „Denkmal eines biedern Rabbi’s“, mit Todesdatum 2. März
Stern, „Meyer Simon Weyl“, S. 292f, 303 hat als Todesdatum den 26. Adar/16. März