Sohn des Isaak K., 1776 Hauslehrer in Kopenhagen, 1789 Schullehrer daselbst, 1803 Industrieunternehmer und Rb. in Stockholm, 1809 einer der drei Oberrabbiner im Konsistorium des Kgr. Westphalen in Kassel, zugleich Departements-Rb. der Werra mit Sitz in Eschwege.
Bildmaterialien
Zwei Bildnisse bei Moritz Stern, „Porträts des Kgl. Westphäl. Konsistoriums der Israeliten“, Ost und West 1917, Sp. 263f, 266; auch JNUL Jerusalem, Schwadron Collection.
Literatur
Graetz, Geschichte3, Bd. XI, S. 290: „Simon Kaller in Eschwege, ein scharfsinniger Talmudist, hatte sonst wenig Bedeutung“
Lazarus, MGWJ 58 (1914), S. 187-191
Wininger VII 578
Stellt im Oktober 1810 Leopold Zunz als Lehrer an; Fritz Bamberger (Hrsg.), Das Buch Zunz, Berlin 1931, S. 17
Arnsberg, Hessen, Bd. I, S. 168, 418; Bd. II, S. 411