Postumer Sohn des Löbel Hakohen K. und der Debora, die im Kindbett stirbt
wird von seinem Bruder Israel aufgezogen. Verheiratet mit Esther Richter, Tochter des Isaak R. in Lubliniec (Lublinitz), Oberschlesien. Rb. in verschiedenen polnischen Gemeinden, 1801 Königgrätzer Kreisrb. in Náchod, Ostböhmen, 1806 Vertreter des Oberrb. Levi Fränkel in Breslau, nach dessen Konversion zum Christentum wird er sein Nachfolger.
Dokumente
JM Frankfurt/M., PSR A 070, Sterberegister
AU Wrocław F 437, S. 15, und F 456: Isaac Karfunkel, geb. am 1. Apr. 1812 zu Breslau als „Sohn des hierselbst verst. Ober-Landes-Rabin. K.“ studierte vom 23. Nov. 1843 bis zum 1. Juni 1847 extra ordinem an der Univ. Breslau.
Manuskripte
’Avne Zikkaron, Responsen, und S. anif T. ahor zum Buch Koheleth (in der British Library).
Publikationen
Še’iltoth ’Aviyyah, Talmudauslegungen, Berlin 1806, 58 Bl
Eine Approbation, datiert Náchod 1805; Löwenstein, Index, S. 107.
Epigraphik
Über seine Breslauer Grabstätte Heppner, Breslauer Gemeinde-Blatt 1928, S. 152.
Literatur
Fuenn, Kenäsäth Yiœra’el, S. 86f
M. Brann in Fschr. Graetz, 1887, S. 266, 277
JE VII 447
Heppner, Breslau, S. 24
Wininger III 405
EJ dt. IX 962
Jakobovits, „Nachod“, S. 290
D. Weinryb in Tarbiz 9 (1938), S. 97 Anm
EJ eng. X 789f
Wlaschek, Bohemia, S. 100, läßt ihn 1806 in Náchod sterben