Sohn des Samuel K., der vermutlich aus dem oberfränkischen Ort Küps stammte. 1783 Unterrb. (moreh s. ädäq) in Reckendorf mit 20 fl. Jahresgehalt, 1798 Rb. in Burgkunstadt, zugleich einer der beiden Unterrabbiner des Fürststifts Bamberg.
Dokumente
StA Bamberg K3 C3 Nr. 204, Bl. 2
CAHJP Jerusalem, D/DR1/5 mit Actum 30. Jan. 1812 zur Vornahme der Steuerschätzung unter der Judenschaft im Distrikt Gebürg: „Besonders aber wird Ihnen Achtung und Folgsamkeit gegen den von der gnädigsten Comision dazu beordreten Rabinner Löb Samuel zu Burgkunstadt an empfohlen“
CAHJP Jerusalem, D/LJ1,2 vom 12. Okt. 1832 über die Bestreitung seines Pensionsgehaltes (137 1/2 fl.) nach Auflösung der Landjudenschaftskasse. Er heißt hier „Wolf Reckendorfer“ (so auch im PK Bavaria).
Literatur
M. Kohn, „Die Kultur im Dorfe“, Sulamith Jg. 3, Bd. 1 (1810), Nr. 1, S. 31-37