1804 Rb. in Oborniki (Obornik), 30. Nov. 1811 Rb. in Kcynia, leitet dort eine Jeschiwa. Die wichtigsten Schüler sind der „Schönlanker Raw“ Löb Blaschke und seine vier Söhne. Seine Frau Peril, noch langlebiger als er, soll von 1763-1873 gelebt haben.
Publikationen
Halachische Korrespondenz mit Akiba Eger, in dessen Responsen, I, Nr. 113 (II 93), und mit Moses Sofer (RGA EE I 13)
Eine Approbation, datiert Kcynia 1821 und gezeichnet „Seeb- Wolf Rawicz“; Löwenstein, Index, S. 166.
Literatur
„Verzeichniß der [...] Synagogen-Gemeinden“, 1858, S. 58, für 723 Seelen
Neuzeit 1861, S. 137: „Kl. gehört zu den nur noch wenig vorhandenen altrabbinischen Kapazitäten ersten Ranges, eine nicht geringe Zahl bejahrter Rabbiner sind seine Schüler“
Heppner und Herzberg, S. 377f, 665, 895; dort auch über die Söhne, vom jüngsten heißt es S. 378: „Er schrieb hebräisch wie Jesaja und deutsch wie ein Klassiker.“- EJ eng. X 1096
Spieskowski, „Erinnerungen“, S. 61, über seine Jeschiwa um 1835
Kinstlicher, Hä-“H. atham Sofer“ uvene doro, S. 131