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KOHN, Salomon

  • Gest. 1. Apr. 1824 in Biała (Zülz), Oberschlesien
  • Sohn des Rb. Meschullam Salman K. von Fürth, 1793 oberpfälzischer Landesrb. mit Sitz in Schnaittach, 1801 Oberlandesrb. für den Tauberkreis des Deutschritterordens mit Sitz in Bad Mergentheim, 1811 Rb. in Biała. Sein Sohn, der spätere Rb. Salomon Cohn, erhielt den Namen des Vaters, weil er einen Tag vor dessen Tod geboren wurde, welcher sich demnach am 25. März 1822 ereignet haben müßte.

Dokumente

  • StA Ludwigsburg B 287 Nr. 59, über seine Anstellung in Bad Mergentheim. Enthält ein rühmliches Zeugnis des Amtmanns von Schnaittach über sein Wirken, 31. Dez. 1799, seine kurfürstliche Bestätigung vom 5. März 1800 „als ein fähiger und in Jüdischen Ceremonien bestens erfahrener Mann“, ein undatiertes Schreiben (1805) zur Verteidigung seiner Befugnis, Inventuren bei Juden vorzunehmen
  • Ebd., Nr. 70 seine Instruktion vom 7. März 1800, bei Cohen, Landjudenschaften, Bd. II, S. 1267-1275.

Manuskripte

  • Responsen aus seiner Schnaittacher Zeit in der StuUB Frankfurt/M., hebr. qu. 36.

Publikationen

  • Drei Responsen in M. S. Kohn, Bigde Kehunnah, Bl. 9v, 57v, 74v (Nr. I 7, III 11, III 18)
  • Hamburger gibt im Ša‘ar ha-Zeqenim, Bd. II, Bl. 177r seine Erörterungen über eine „ungeheure Schwierigkeit“ im Traktat Kelim wieder.

Literatur

  • Löwenstein, „Mergentheim“, BJGL 3 (1902), S. 84
  • JE IV 160
  • Löwenstein, „Fürth“, I, S. 207
  • Rabin, „Zülz“, S. 148, gibt das Todesdatum mit 1823 an
  • Weinberg, Oberpfalz, Bd. III, S. 171f
  • Isak Rosenfeld, „Der Bigde Kehuna“, NjBF, 1964, S. 12
  • Sauer, Württemberg, S. 41
  • Hildesheimer, Qehillath Šnayit. a’ch, Bd. I, S. 51
  • Cohen, Landjudenschaften, Bd. II, S. 1275, mit Todesdatum 1822
  • Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 126.