Sohn des Rb. Meschullam Salman K. von Fürth, 1793 oberpfälzischer Landesrb. mit Sitz in Schnaittach, 1801 Oberlandesrb. für den Tauberkreis des Deutschritterordens mit Sitz in Bad Mergentheim, 1811 Rb. in Biała. Sein Sohn, der spätere Rb. Salomon Cohn, erhielt den Namen des Vaters, weil er einen Tag vor dessen Tod geboren wurde, welcher sich demnach am 25. März 1822 ereignet haben müßte.
Dokumente
StA Ludwigsburg B 287 Nr. 59, über seine Anstellung in Bad Mergentheim. Enthält ein rühmliches Zeugnis des Amtmanns von Schnaittach über sein Wirken, 31. Dez. 1799, seine kurfürstliche Bestätigung vom 5. März 1800 „als ein fähiger und in Jüdischen Ceremonien bestens erfahrener Mann“, ein undatiertes Schreiben (1805) zur Verteidigung seiner Befugnis, Inventuren bei Juden vorzunehmen
Ebd., Nr. 70 seine Instruktion vom 7. März 1800, bei Cohen, Landjudenschaften, Bd. II, S. 1267-1275.
Manuskripte
Responsen aus seiner Schnaittacher Zeit in der StuUB Frankfurt/M., hebr. qu. 36.
Publikationen
Drei Responsen in M. S. Kohn, Bigde Kehunnah, Bl. 9v, 57v, 74v (Nr. I 7, III 11, III 18)
Hamburger gibt im Ša‘ar ha-Zeqenim, Bd. II, Bl. 177r seine Erörterungen über eine „ungeheure Schwierigkeit“ im Traktat Kelim wieder.
Literatur
Löwenstein, „Mergentheim“, BJGL 3 (1902), S. 84
JE IV 160
Löwenstein, „Fürth“, I, S. 207
Rabin, „Zülz“, S. 148, gibt das Todesdatum mit 1823 an
Weinberg, Oberpfalz, Bd. III, S. 171f
Isak Rosenfeld, „Der Bigde Kehuna“, NjBF, 1964, S. 12
Sauer, Württemberg, S. 41
Hildesheimer, Qehillath Šnayit. a’ch, Bd. I, S. 51
Cohen, Landjudenschaften, Bd. II, S. 1275, mit Todesdatum 1822