In den 1820er Jahren Schüler des Rb. Salomon Quetsch in Písečné (Piesling), Familiant in Uherský Brod, wird dort im August 1841 zum Rabbinatssubstituten ernannt und im Oktober durch Wahl bestätigt.
Dokumente
ŽM Prag, Mikulov, b. č., vom 30. Juli 1832 Antwort von Landesrb. N. Trebitsch auf die Frage, ob er befähigt sei und trotz seines ledigen Standes Rb. sein dürfe
Ebd. vom 21. Nov. 1841 über seine am 13. Okt. stattgefundene Wahl in Uherský Brod; er hatte 97 von 106 Stimmen erhalten.
Literatur
Gold (Hrsg.), Judengemeinden Mährens, 1929, S. 554. K. „zeichnet sich durch seine chassidische Lebensführung aus. Auch er war Anfechtungen und Anfeindungen ausgesetzt. Seine Vorträge wurden oft durch heftigen Parteizwist gestört. Einmal mußten sogar die in Brod garnisonierenden Jäger eingreifen. Seine Kraft war schon nach dreijähriger Wirksamkeit gebrochen“.