Gest. 21. Feb. 1842 in Teplice (Teplitz) in Nordböhmen
Pächter verschiedener öffentlicher Einrichtungen in Teplice, beispielsweise 1816 Pächter der Koscherfleischsteuer für 367 fl.
rb. Privatgelehrter und Beschneider, seit 1820 Substitut des alten Kreisrb. Isaias Löwi, um 1824 Gemeindevorsteher, während der Rabbinatsvakanz 1831-1832 Rabbinatsverweser und Kandidat für das Kreisrt. in Konkurrenz zu Zacharias Frankel. Seine Frau war Rachel (1774-1827).
Dokumente
SÚA Prag, HBMa 2095, Sterberegister Teplice.
Epigraphik
Jüd. Friedhof Teplice, Grab 30; lt. Weihs, Teplitz, S. 14.
Literatur
Todesmeldung im Orient 1842, S. 255
Weihs, Teplitz, S. 14, 18, 33, 34. K. „erlangte die Rabbinatswürde kraft seines anerkannten großen Wissens und seines guten und frommen Charakters“ (S. 14)
Gold (Hrsg.), Judengemeinden Böhmens, 1934, S. 649