Sohn des Isaak, Schüler von Jonathan Eibeschütz (in Metz?), 1751 Landesrb. des Schwarzwaldkreises des Deutschen Ordens mit Sitz in Mühringen, 1771 Landesrb. in Darmstadt.
Publikationen
Zwei Approbationen, datiert Darmstadt 1774-79; Löwenstein, Index, S. 60, als „Ruben Simon Flegenheimer“.
Epigraphik
Szklanowski, Darmstadt, S. 33.
Literatur
Löwenstein, Kurpfalz, S. 252 Anm
Löwenstein, Nathanael Weil, S. 76 Anm
Duckesz, ’Iwah leMošav, hebr., S. 44f, als „Ruben Simon Flegche“
Lebermann, „Landesrabbinat“, S. 186
Arnsberg, Hessen, Bd. I, S. 115
Cohen, Landjudenschaften, Bd. I, S. 711-715 mit dem Wahlprotokoll vom 12.-13. Nov. 1770, F. unterlag mit 9:15 Stimmen gegen den Binger Rb. Sußmann Teomim-Schnapper, der aber die Wahl nicht annahm; S. 722 gibt ein Reskript vom 29. Okt. 1785 über F.s mangelhafte Erfüllung seiner Richterfunktion: „Die meisten Rabbinersprüche seyen unangemeßen, und die darauf verwendete, oft schwere Kosten eben so verlohren als die meisten, welche durch Jüdische Inventuren und Erbvertheilungen verursacht worden. Gewöhnlich kämen auch diese Sachen, nachdem sie oft unwiderbringlich verworren und verdorben seyen, doch noch an den christl. Richter“.