Schüler der Prager Jeschiwa des Ez. Landau, Hausrb. der Hoffaktorenfamilie Kaulla in Hechingen, auf deren Betreiben am 28. Dez. 1784 vom Fürsten zum hohenzollerischen Landesrb. ernannt
durch Vertrag vom 27. Febr. 1785 von der Gem. mit 90 fl. Gehalt aufgenommen. Später wurde sein Jurisdiktionsbereich auch auf die Gemm. Haigerloch und Dettensee im Nachbarstaat Hohenzollern-Sigmaringen ausgedehnt
seit 1803 leitete er zusätzlich das von Jakob Kaulla in Hechingen gestiftete Bet-Midrasch. 1817/18 wurde ihm die Gerichtsbarkeit entzogen.
Dokumente
StA Sigmaringen, Ho 6 Bd. 1 Nr. 263; „der bisherige Raphaelische Haus-Rabiner Löw Aach aus der Churfürstl. Stadt Trier gebürtig“, wird am 10. Juni 1785 als öffentl. Rb. in Hechingen bestätigt.
Publikationen
Halachische Korrespondenz mit dem Prager Oberrb. Samuel Landau in dessen Vaters Noda‘ bIhudah, Bd. II (1811), YD Nr. 81, 204; EE Nr. 51; Landau nennt ihn seinen Studienfreund (’iš berithi), nun „Vorsitzender des Gemeinde- und Landesrabbinats von Hechingen und Jeschiwaleiter im Lehrhaus Qol Ya‘aqov, welches der mächtige und vermögende Hofmann und Rat, der verstorbene R. Jakob Kaulla, gestiftet hat“.
Epigraphik
Grabstein auf dem jüd. Friedhof in Hechingen, Nr. 459; siehe die unveröffentlichte Dokumentation von Hüttenmeister, Hechingen.
Literatur
In der AZJ 1866, S. 77, wurde seine Bibliothek zum Kauf angeboten
Leo Adler, „Geschichte des Beth-hamidrasch in Hechingen“