Sohn des Meir, lebt um 1820 in Ostroh (Ungarisch-Ostra), 1830 Rb. in Brtnice (Pirnitz), 1841 Rb. in Miroslav.
Dokumente
ŽM Prag, Mikulov, b. č., vom 27. Jan. 1842 enthält einen Brief an Landesrb. Neh. Trebitsch mit Anfrage über die Kompetenz bei Schächterprüfungen
ZA Brünn, M614, Z. 51790, vom 25. Nov. 1846, Aufstellung als Ersatzmann für die Deputation zur Landesrabbinerwahl
Ebd., B14, M613, Z. 13993, Gesuch um 400 fl. Gehaltszuschuß aus dem jüd. Landesmassafond; gewährt wurden 100 fl. (1847)
ŽM Prag, Nr. 6.926 enthält einen hebr. Empfehlungsbrief für seinen Sohn Michel L., dessen Rabbinatsdiplome beiliegen, ausgestellt vom Bet-Din in Nové Mesto (Waag- Neustadtl; 1. Okt. 1846), von Samuel Freund in Prag, vom Vater (2. Jan. 1853) und von Nathan- Menachem Baeck in Moravský Krumlov (Kromau; 3. Jan. 1853).
Literatur
TZW 1846, S. 10: „sehr tüchtig und strebsam“
Schematismus, S. 53
Lippe 1879/81, S. 261
Gold (Hrsg.), Judengemeinden Mährens, 1929, S. 401, mit Bildnis S. 399
Michael Mitterauer (Hrsg), “Gelobt sei, der dem Schwachen Kraft verleiht“: Zehn Generationen einer jüdischen Familie im alten und neuen Österreich, Wien 1987, S. 84ff.