BHR Biographisches Portal der Rabbiner

LAMBERG, Ascher

  • Geb. ca. 1790,
  • Gest. 1876 in Miroslav (Mißlitz), Mähren
  • Sohn des Meir, lebt um 1820 in Ostroh (Ungarisch-Ostra), 1830 Rb. in Brtnice (Pirnitz), 1841 Rb. in Miroslav.

Dokumente

  • ŽM Prag, Mikulov, b. č., vom 27. Jan. 1842 enthält einen Brief an Landesrb. Neh. Trebitsch mit Anfrage über die Kompetenz bei Schächterprüfungen
  • ZA Brünn, M614, Z. 51790, vom 25. Nov. 1846, Aufstellung als Ersatzmann für die Deputation zur Landesrabbinerwahl
  • Ebd., B14, M613, Z. 13993, Gesuch um 400 fl. Gehaltszuschuß aus dem jüd. Landesmassafond; gewährt wurden 100 fl. (1847)
  • ŽM Prag, Nr. 6.926 enthält einen hebr. Empfehlungsbrief für seinen Sohn Michel L., dessen Rabbinatsdiplome beiliegen, ausgestellt vom Bet-Din in Nové Mesto (Waag- Neustadtl; 1. Okt. 1846), von Samuel Freund in Prag, vom Vater (2. Jan. 1853) und von Nathan- Menachem Baeck in Moravský Krumlov (Kromau; 3. Jan. 1853).

Literatur

  • TZW 1846, S. 10: „sehr tüchtig und strebsam“
  • Schematismus, S. 53
  • Lippe 1879/81, S. 261
  • Gold (Hrsg.), Judengemeinden Mährens, 1929, S. 401, mit Bildnis S. 399
  • Michael Mitterauer (Hrsg), “Gelobt sei, der dem Schwachen Kraft verleiht“: Zehn Generationen einer jüdischen Familie im alten und neuen Österreich, Wien 1987, S. 84ff.