Sohn des Rb. Seev-Wolf L. (st. 1812), an seinem Heimatort verheiratet mit Parche (st. 1784), wohlhabender Jeschiwaleiter und Dajan, Freund von Akiba Eger, nach 1788 Rb. in Złotów (Flatow), Netzebezirk, wo er auf Gehalt verzichtet. 1803 Rb. in Dresden, der einzigen jüd. Gemeinde des Kgr. Sachsen, dessen 500 Juden sich auf sieben Privatbetstuben verteilten. Großvater des Dresdner Rb. Wolf Landau.
Dokumente
JM Frankfurt/M., PSR B 045, Todeseintrag im Synagogenbuch Dresden: „Herr Rabbiner Gaon David Lande“.
Publikationen
Halachische Korrespondenz mit Akiba Eger, in dessen Responsen, I, Nr. 60, 81
Zwei Approbationen, datiert Dresden 1812-1818; Löwenstein, Index, S. 115.