BHR Biographisches Portal der Rabbiner

LANDSBERGER, Schmaja, auch Simon JOACHIM

  • Geb. 22. Mai 1744 in Berlin,
  • Gest. 19. Aug. 1824 das
  • Sohn des rb. Gelehrten Chajim b. Lipmann aus Leszno (Lissa), Schüler von Meyer Barby in Halberstadt, 22. Feb. 1778 Stiftsrabbiner in Berlin, seit 1806 auch Dajan. Er war verheiratet mit Resel Fränkel (st. 1792), Tochter des Moses Fränkel, und schloss nach deren Tod eine neue Ehe, aus der sein Sohn und Nachfolger Michael L. hervorging.

Dokumente

  • Akten des Berliner Bethamidrasch nach hschr. Aufzeichnungen von L. Landshuth im CAHJP Jerusalem K/Ge 2/116 (Mitteilung von Nathania Hüttenmeister).

Publikationen

  • Acht Approbationen, datiert Berlin 1778-1822 und gezeichnet „Šemaryah [!] b. Chajim Landsberg“; Löwenstein, Index, S. 118.

Epigraphik

  • Inschriften der zerstörten Berliner Grabstätten für ihn und seine Frau bei Landshuth, Nr. 115 und 277. Šema‘yah habe „etwa fünfzig Jahre lang“, bis zu seinem Tode, Jeschiwa gehalten und viele Schüler ausgebildet. Die Inschrift für Resel gibt ihm 1792 bereits den Titel ha-dayyan.

Literatur

  • Stern, „Meyer Simon Weyl“, S. 193f
  • Jacobson, Judenbürgerbücher, Nr. 1136, 1353, 1974, danach Geburtstag 21. Mai
  • Sinasohn, Privatsynagogen, S. 16
  • Fehrs, Heidereutergasse, S. 31.