1854 Klausrb. und Dajan in Halberstadt, gab talmudischen Unterricht. Starb in relativ jungem Alter. Die orthodoxen Rb. Gerson L. (1868-1923) und Markus L. (1879-1943) waren vermutlich seine Söhne.
Dokumente
CAHJP Jerusalem, H 53, vom 21., 23. Juni und 17. Sept. 1854: Briefwechsel über Anstellung an der Klaus
CJA Berlin, 75 A Ha 2, Nr. 60 Rabbinerakte über seine Naturalisation 1857- 1860 (Entscheidung darüber nicht in actus), darin fol. 2 Gesuch vom 25. Juni 1857; fol. 3 undatierte Vita; fol. 4v Ablehnung des Gesuchs im Okt. 1857; fol. 7-8v, 14-15v weitere Gesuche an Innenminister Westphalen, Rubo in Berlin wird konsultiert; fol. 22 Innenminister 19. Juni 1858 verweigert immer noch Naturalisation, nur interimistische Anstellung als Stellvertreter bis zum Tod des amtierenden Rb.; fol. 24 vom 31. Mai 1860 L. nun auf Lebenszeit angestellt.
Publikationen
Halachische Korrespondenz mit Esr. Hildesheimer in dessen Responsen, I, Nr. 63; Hildesheimer nennt ihn seinen Freund (yedidi).
Literatur
„Verzeichniß der [...] Synagogen-Gemeinden“, 1858, S. 62
Lippe 1879/81, S. 267
Hildesheimer, Halberstadt, S. 16, nach mdl. Überlieferung.