Gest. 21. Dez. 1813 in Gunzenhausen, Mittelfranken
Ca. 1796 Rb. in Gunzenhausen und umliegenden Gemeinden Dittenheim, Heidenheim, Berolzheim und Treuchtlingen, als einer der „Bezirksdajanim“ des (seit 1806 bayerischen) Mgfms. Ansbach. Seine Ehefrau war Channa (1743-1821).
Dokumente
GStA Berlin, Fränk. Departement VII Nr.116, vom 14. Mai 1803, über die Erhöhung des Gehalts für die fünf ansbachischen Rabbiner
CAHJP Jerusalem, „Gunzenhausen“, S 77, Nr. 7 Korrespondenz des Distriktsrabbiners Marx Lazarus, 1799-1811, daraus Vorstellung vom 16. Juli 1805 wegen der unzureichenden Besoldung der Landdajanim des Mgftms. Ansbach (er habe nur 200 fl. Fixum) und Brief vom 6. Aug. 1811 über Verteilung von Stiftungsgeldern, bei Cohen, Landjudenschaften, Bd. II, S. 1147-1150, 1153f
CAHJP Jerusalem HM 379 und 394, Sterberegister Gunzenhausen (Kopie).
Literatur
Weinberg, Memorbücher, S. 177, 180, 185, 216. Sein Bemühen um die Versorgung von Talmudstudierenden wird hervorgehoben