Sohn des Buchdruckers Meyer b. Hirsch B. aus Brzeg Dolny (Dyhernfurth) bei Breslau, der 1754-82 in Frankfurt/Oder und in Berlin tätig war. Als dessen Erbe 1788-1813 selbst Drucker in Frankfurt/ O.
Beglaubter (Sekretär) der dortigen jüd. Gemeinde. 24. Juni 1817 Heirat mit Bräunche, geschiedene Frau des Joachim Markwald. Bei Vakanz des Rts. 1821 Dajan („Vice-Rb.“) in Frankfurt/ Oder. 1836 mit 120 fl. pensioniert. Seine (dritte?) Frau Jette Wolff überlebte ihn
ein Sohn Wolf B. wurde Mediziner.
Dokumente
CAHJP Jerusalem, KGe 11/34 „Frankfurt/O.“, Bl. 2-3, 51ff. über seine Pensionierung
JM Frankfurt/M., Heirats- und Sterberegister Frankfurt/Oder.
Publikationen
Briefsteller, 1789
Liqqut. e S. evi, Komm. und dt. Übs. von Jedaja Penini, Beh. inath ‘Olam, Fft./O. 1803, 97 Bl
Midraš-Predigt, gehalten am Friedensfest 18. Januar 1816, Fft./O. 1816
Einweihungs-Rede vorgetragen bei Gelegenheit der Synagogen-Weihe zu Frankfurth a. d. O., Fft./O. 1823.
Literatur
Steinschneider, „Jüdische Typographie“, S. 89
Steinschneider, Bodleiana, Bd. II, S. 776
JE II 567
Jacobson, Judenbürgerbücher, S. 135, Nr. 562 Anm
Arnsberg, Hessen, Bd. I, S. 393
Hildesheimer, „Mendelssohn“, S. 103, nennt ihn als Pränumeranten der Mendelssohnbibel von 1802.