BHR Biographisches Portal der Rabbiner

BASCHWITZ, Hirsch (hebr. Zwi-H.)

  • Gest. 26. Nov. 1837 in Frankfurt/Oder
  • Sohn des Buchdruckers Meyer b. Hirsch B. aus Brzeg Dolny (Dyhernfurth) bei Breslau, der 1754-82 in Frankfurt/Oder und in Berlin tätig war. Als dessen Erbe 1788-1813 selbst Drucker in Frankfurt/ O.
  • Beglaubter (Sekretär) der dortigen jüd. Gemeinde. 24. Juni 1817 Heirat mit Bräunche, geschiedene Frau des Joachim Markwald. Bei Vakanz des Rts. 1821 Dajan („Vice-Rb.“) in Frankfurt/ Oder. 1836 mit 120 fl. pensioniert. Seine (dritte?) Frau Jette Wolff überlebte ihn
  • ein Sohn Wolf B. wurde Mediziner.

Dokumente

  • CAHJP Jerusalem, KGe 11/34 „Frankfurt/O.“, Bl. 2-3, 51ff. über seine Pensionierung
  • JM Frankfurt/M., Heirats- und Sterberegister Frankfurt/Oder.

Publikationen

  • Briefsteller, 1789
  • Liqqut. e S. evi, Komm. und dt. Übs. von Jedaja Penini, Beh. inath ‘Olam, Fft./O. 1803, 97 Bl
  • Midraš-Predigt, gehalten am Friedensfest 18. Januar 1816, Fft./O. 1816
  • Einweihungs-Rede vorgetragen bei Gelegenheit der Synagogen-Weihe zu Frankfurth a. d. O., Fft./O. 1823.

Literatur

  • Steinschneider, „Jüdische Typographie“, S. 89
  • Steinschneider, Bodleiana, Bd. II, S. 776
  • JE II 567
  • Jacobson, Judenbürgerbücher, S. 135, Nr. 562 Anm
  • Arnsberg, Hessen, Bd. I, S. 393
  • Hildesheimer, „Mendelssohn“, S. 103, nennt ihn als Pränumeranten der Mendelssohnbibel von 1802.