12. Okt. 1836 imm. Berlin, vier Jahre Studium an der Universität und am Bet-Midrasch von Rb. E. Rosenstein. Um 1840 zurück in Altstrelitz
21. Feb. 1841 prom. Leipzig. Von dem mecklenburg-schwerinischen Landesrb. Samuel Holdheim im Frühjahr 1841 als Prediger in Güstrow eingeführt. Bleibt dort nur kurzzeitig im Amt.
Dokumente
LA Berlin, A Rep. 020-01, Nr. 2120, vom 18. Mai 1838, nennt Moritz Leo, stud. phil. aus Strelitz, 22, unter den sieben Hörern von Rb. Rosenstein
UA Leipzig, Pro-Cancellar-Buch der Philosophischen Fakultät, B 128a, S. 146, Promotionseintrag
LHA Schwerin, Best. „Judenangelegenheiten Mecklenburg-Strelitz“, Paket 66, Nr. 58 Bitte des Rabbinatskandidaten Dr. Loewe in Alt-Strelitz um eine Anstellung als Lehrer oder Rabbinatsassistent, 1840
LHA Schwerin, Landrabbinat, Nr. 10, Bericht Samuel Holdheims vom 27. Okt. 1841: „Das kirchliche Leben und die Theilnahme an dem öffentlichen Gottesdienst hat seit Ostern, als dem Zeitpunkt wo ein qualificirter, wissenschaftlich gebildeter Religionslehrer den Gottesdienst von Zeit zu Zeit (jeden vierten Sabbat) durch deutsche Predigten hebt, bedeutend gewonnen“
LHA Schwerin, Landrabbinat, Nr. 26, Korrespondenz mit dem Landesrabbinat.
Publikationen
Die Probe- und Antritts-Predigt des Rabbinats-Candidaten Dr. Mor. Löwe, Religionslehrers und Predigers zu Güstrow, 1841.