LÖWENSTAMM, Menachem-Mendel, niederländ. M. LEEUWENSTAM, bürgerlich Emanuel L., geb. vermutlich in Leszno (Lissa), Großpolen
Gest. 1868 in Posen
Sohn des Dajan Joachim L., der 1821 auf das friesische Oberrt. nach Leeuwarden berufen wurde. 1834 Rb. in Rotterdam, 1845 Rb. in Wschowa (Fraustadt), Prov. Posen, und Verwalter des vakanten Rts. von Krotoszyn (Krotoschin), Bewerber in Groningen (1852), 1855 Dajan und Rabbinatsverweser in Posen. Sein Schwiegersohn war der Posener Prediger Dr. Max Landsberger (1826-1901).
Publikationen
Mizmor Šir H. anukkath ha-Bayith, zur Einweihung der Synagoge Mechon ha-S. ädäq in Rotterdam, Rotterdam 1835, 5 Bl.
Literatur
Orient 1844, S. 266, über die Wahl in Krotoszyn; er und Malbim seien Bewerber, „welche beide zusammen erst eine Null ausmachen“
Orient 1845, S. 98
INJ 1845, S. 141: „ein sonst unbekannter Mann, der jedoch etwas Deutsch versteht“
AZJ 1853, S. 134f, Lob für eine in Leszno gehaltene Predigt
AZJ 1855, S. 492, Wechsel nach Posen
AZJ 1856, S. 120f
Wertheim, Kalender 5617, S. 124
„Verzeichniß der [...] Synagogen-Gemeinden“, 1858, S. 50, für 7.677 Seelen