BHR Biographisches Portal der Rabbiner

MAY, Gerson Seckel

  • Gest. 1795 in Landau/Pfalz
  • 1744 Rb. in Landau, damals französische Festung. War dem unterelsässischen Landesrb. in Haguenau (Hagenau) unterstellt
  • sein Sprengel umfaßte die Gemeinden zwischen Wissembourg (Weißenburg) und Neustadt a. d. Weinstraße. Er war verheiratet mit Hewe (st. 1771) und in zweiter Ehe mit Morle.

Dokumente

  • StadtA Landau A I 203 vom 19. April 1825, Beschreibung seines Sprengels.

Epigraphik

  • Sein Grabstein, sehr verwittert, und der seiner Frau Hewe auf dem jüd. Friedhof in Essingen, Nr. 827, 978 (Mitteilg. Frowald G. Hüttenmeister). Die Grabinschrift rühmt: talmidim harbäh hä‘ämid, „er bildete viele Schüler aus“.

Literatur

  • Dénombrement général des Juifs qui sont tolérés en la Province d’Alsace, en exécution des Lettres-Patentes, en forme de Réglement, du 10 Juillet 1784, o. O. o. J., S. 162, nennt „Gerson Seckel, substitut Rabin“, seine zweite Frau Morlé und eine Tochter Judith.