1744 Rb. in Landau, damals französische Festung. War dem unterelsässischen Landesrb. in Haguenau (Hagenau) unterstellt
sein Sprengel umfaßte die Gemeinden zwischen Wissembourg (Weißenburg) und Neustadt a. d. Weinstraße. Er war verheiratet mit Hewe (st. 1771) und in zweiter Ehe mit Morle.
Dokumente
StadtA Landau A I 203 vom 19. April 1825, Beschreibung seines Sprengels.
Epigraphik
Sein Grabstein, sehr verwittert, und der seiner Frau Hewe auf dem jüd. Friedhof in Essingen, Nr. 827, 978 (Mitteilg. Frowald G. Hüttenmeister). Die Grabinschrift rühmt: talmidim harbäh hä‘ämid, „er bildete viele Schüler aus“.
Literatur
Dénombrement général des Juifs qui sont tolérés en la Province d’Alsace, en exécution des Lettres-Patentes, en forme de Réglement, du 10 Juillet 1784, o. O. o. J., S. 162, nennt „Gerson Seckel, substitut Rabin“, seine zweite Frau Morlé und eine Tochter Judith.