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MELIS, Löb

  • Geb. ca. 1739,
  • Gest. 10. Okt. 1819 in Prag
  • Sohn des Jona M., Schüler der Altonaer Jeschiwa des Jonathan Eibeschütz. Als Nachf. von Michael Bachrach 1801 Dajan in Prag im Bet-Din mit Eleasar Fleckeles und Samuel Landau.

Dokumente

  • SÚA Prag, ČG Camerale, oddìlení 1826-1835, svazek 13/9, mit Aussage seines einstmaligen Konkurrenten Feitel Bondy am 19. Aug. 1828: M. sei bei seiner Wahl 62 Jahre alt gewesen und habe dann noch 19 Jahre lang amtiert.

Publikationen

  • Drei Approbationen, datiert Prag 1801-1807; Löwenstein, Index, S. 132, mit Namensschreibung „Melisch“.

Epigraphik

  • Lieben, „Erster Wolschaner Friedhof“, S. 19, schreibt den Namen „Meles“ und gibt als Geburtsjahr 1721 an.

Literatur

  • Duckesz, ’Iwah leMošav, hebr., S. 45; danach war er in Prag Rabbinatspräses
  • Klemperer, „Rabbis of Prague“, S. 78
  • Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 121.