BHR Biographisches Portal der Rabbiner

MENDEL, Itzig, Dr

  • 17. April 1842 imm. Berlin, April 1851 bis Mai 1854 Hauslehrer in Grudziądz (Graudenz), Westpreußen
  • 28. Aug. 1854 prom. Jena, 1857 aus Berlin Bewerbung in Stargard Szecziñski (Stargard in Pommern). Um 1859 angestellt in Niestierow (Stallupöhnen), Ostpreußen, 1863 Rb. in Stargard.

Dissertation

  • De leviratu Hebraeorum, Diss. Jena 1854. Eine Arbeit desselben Titels hatte Moritz Landsberg im Vorjahr in Halle eingereicht. Die eidestattliche Erklärung über selbständige Abfassung der Dissertation reichte M. erst auf Mahnung der Fakultät nach.

Dokumente

  • CAHJP Jerusalem, „Berlin“, KGe 2/71, das Unterrichtsbuch des „Studienbeförderungs-Vereins“ nennt ihn seit September 1846 als freiwilligen Griechischlehrer
  • UA Jena, M 342, Bl. 34- 39, 66, 311; M 742, Bl. 3f, Fragmente der Promotionsunterlagen, insbes. Sittenzeugnis des Magistrats in Grudziądz; Abhandlung und Vita sind aber nicht mehr aufzufinden (Mitteilung von Archivarin Margit Hartleb, 4. Sept. 2003).

Literatur

  • AZJ 1859, S. 617, Spende für die „Israelitische Bibel-Anstalt“ L. Philippsons
  • Mitgliederverzeichnis des Inst. zur Förd. d. isr. Lit. in AZJ 1864, Beil. zu Nr. 28.