Sohn des Israel M., Lehrer an der Fürther Jeschiwa, um 1791 Rb. in Bingen, 1799 Landesrb. in Darmstadt, provoziert 1800 Konflikte wegen seines Verbots von Tanzveranstaltungen. Teilverlust seines Sprengels durch die französische Annexion 1801
bewirbt sich 1808 um das badische Oberlandesrt. in Karlsruhe. Die Gerichtsbarkeit wird ihm mit Entscheid vom 23. Apr. 1825 entzogen. Seine Witwe heiratete Löb Sulzbach aus Griesheim, der später die „Israelitische Religionsgesellschaft“ gründete.
Manuskripte
New York, Sammlg. M. R. Lehmann Nr. 306, 271 Bl. autogr. Niederschrift seiner Lehrvorträge an der Fürther Jeschiwa i. J. 1779 sowie an jener in Bingen i. J. 1791, 1794.