Sohn des Samuel Jakob Cohen, Schüler von Hamburger an der Fürther Jeschiwa, 27. Apr. 1821 Morenu aus Fürth, SS 1822 bis SS 1823 stud. Erlangen (hebr. Gramm. und Psalmen bei Kanne, Philosophie bei Mehmel), Staatsprüfung mit Note 3, 1824 Bewerber in Bamberg mit Vorschlag zur Gründung einer jüdisch-theologischen Lehranstalt, 1826 Rb. des Bezirks Frankenthal mit Sitz in Neustadt an der Weinstraße und seit 1829 in Bad Dürkheim.
Dokumente
StA Bamberg K3 C3 Nr. 54, Bl. 23-27, Zeugnisse
LBI New York, Berthold Rosenthal Archives, AR-C.220, 662/BR 25 „Das Memorbuch von Bad Dürkheim“, Nr. 63, Memorbucheintrag.
Publikationen
Antrittsrede, Zweibrücken 1827.
Literatur
AZJ 1851, S. 315; Einführung von Chorgesang in der Synagoge
AZJ 1864, S. 257; Todesmeldung
Kayserling, Jüdische Kanzelredner II 291
Arnold, Pfälzische Juden, S. 104
Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 172f, 190, 410, 419.