Sohn des Aron b. Zwi M. „Bet Aharon“, entstammt einer poln. Rabbinerfamilie
wächst seit dem Alter von 3 J. in London auf
1777 Rb. in Skwierzyna (Schwerin a. d. Warthe), Großpolen, 1790 (nach Wininger: 1792) Rb. in Wrzeœnia (Wreschen). Über die talmudischen und medizinischen Kenntnisse und die „beißende Satire“ seiner Frau Wittusch kursierten verschiedene Anekdoten. Vater von Aron M.
Dokumente
GStA Berlin, Rep. 7 C, Nr. 32, Fasz. 7 Beschwerde der Ehefrau des Hirsch Aaron in Wreschen wegen Absetzung ihres Mannes als Rabbiner, 1797
Ebd., Nr. 32a, Fasz. 69 Beschwerde der Witwe Hirschel aus Wreschen in Streitigkeiten mit der jüd. Gem. in Schwerin/Warthe wegen Absetzung ihres Ehemannes als Rabbiner, 1797ff.
Manuskripte
Der zweite Teil der Mispar S. eva’am zu weiteren Talmudtraktaten; Homilien; Responsen unter dem Titel ’Äräs. S. evi (lt. Fuenn).
Publikationen
Mispar S. eva’am [Jesaja 40,26], Talmudauslegungen insbes. zu Baba’ Mes. i‘a’, Berlin 1784, 64 + 32 Bl
Zum Huldigungstag, 7. Mai 1793, schrieb er auf die neue preußische Herrschaft ein Gedicht „Opfer der Demut“ (Prümers, Das Jahr 1793, Posen 1895, S. 16)
Neun Approbationen, datiert Frankfurt/Oder 1775, Skwierzyna 1777-1790, Wrzeœnia d. d. Berlin 1792, 1 o. O. 1793; Löwenstein, Index, S. 135f.
Literatur
Fürst, Bibliotheca, II, S. 380
Steinschneider, Bodleiana, Sp. 2757
Walden, Šem ha-Gedolim hä-h. adaš, S. 39f
Fuenn, Kenäsäth Yiœra’el, S. 85, 285
Lewin, Lissa, S. 262, 289, 347
JE VIII 608
„Stammbaum der Familie Mirels-Heller-Fränkel“, BJGL 1903, S. 53
Heppner und Herzberg, S. 383, 969, 990, 1010f
Wininger IV 396
Halperin, ’At. las ‘Es. H. ayyim, Bd. IX (1982), S. 124, Nr. 1254