Geb. 1723 in Uherský Brod (Ungarisch-Brod), Mähren,
Gest. 20. Dez. 1794 in Altona
Sohn des Jakob Emden und der Rachel Cohen, väterlicherseits Enkel des Rb. Salman Mirels, dessen Namen er annimmt. Kam mit 6 J. nach Emden
mit 11 J. nach Glogau zum Studium und später weiter nach Polen. In „Brod“ (Uherský Brod oder Brody?) mit der Tochter eines Gelehrten verheiratet
Rb. in Pidhaitsi (Podhajce), Ostgalizien. Berufen zum Rb. der Hamburger Synagoge in London, wo er um 1781 amtiert. Im Alter leidet er unter einer Gemütskrankheit, legt das Amt nieder und zieht er sich nach Altona zurück.
Literatur
Duckesz, H. achme ’AHU, Nr. 74, hebr. S. 90f, dt. S. 31f, mit weiterer Literatur, insbesondere aus der Autobiographie Megillath Sefär seines Vaters.