An seinem Heimatort besuchte er die Jeschiwot des Rb. Eleasar Löw und des Privatgelehrten Eleasar Straßer, keine höheren Schulstudien
1841 Rb. in Břeclav. Verheiratet mit Luise Meissner aus Třeš (Triesch)
sechs Kinder, von denen eine Tochter die Ehefrau des Rb. in Zalaegerszeg in Ungarn war.
Dokumente
ZA Brünn, F16, inv. 534, Kart. 755, sig. 49/13, Streit um Rabbinerwahl in Brtnice (Pirnitz) gegen den Konkurrenten Leopold Gläser.
Literatur
ZRIJ 1844, S. 341: „Lündenburg erhielt durch seinen gebildeten Rabb. Hrn. W. Mühlerad eine gut bestellte, der Normalschule coordinirte hebräische Lehranstalt“
Todesmeldung Neuzeit 1862, S. 40; bei der Beisetzung sind zugegen die Rb. Duschak aus Kyjov (Gaya), Feuchtwang aus Mikulov (Nikolsburg) und Kastel aus Lednice (Eisgrub)
Nachruf Hamagid VI, S. 27, und BCh 1862, S. 21f, „war der Verewigte ein scharfsinniger Talmudist, reich belesen in jedem Zweige rabbinischer und jüdischer Literatur, der meisterhaft die heilige Sprache zu handhaben, aber auch ein korrektes und zierliches Deutsch zu schreiben verstand, obwohl er in dieser Sprache völlig Autodidakt gewesen“
Eisik Hirsch Weiss, Zichronothay, S. 45, nennt ihn als seinen Jugendfreund
Über die Beziehungen zu Heinrich Graetz, der 1850-1852 als Oberlehrer in Břeclav angestellt war, siehe Philipp Bloch in der biograph. Einleitung zu Graetz’ Geschichte, 3. Aufl., Bd. I, S. 39; und Schnitzer, Culturbilder, S. 70. M. habe Graetz wegen seiner Fehler im Deutschen verspottet
Gold (Hrsg.), Judengemeinden Mährens, 1929, S. 327, 329, 546.