BHR Biographisches Portal der Rabbiner

Noah b. Simon

  • Geb. in Leszno (Lissa),
  • Gest. vor 1830 in Lubraniec, Russ.-Polen
  • Schüler von David Landau in Lissa und von Oberrb. Hirsch Janow in Posen, dem er nach Fürth folgte, wo er vier Jahre an der Jeschiwa lernte. Ordiniert von Janow kurz vor 1785 sowie von Ez. Landau in Prag. Nach Lissa zurückgekehrt, durch Empfehlung des dortigen Oberrb. David Tewle Horochow um 1790 Rb. in Bojanowo, wechselt zur Zeit der polnischen Teilung auf die russische Seite nach Błaszki, wo er 1797 als Rb. amtiert
  • um 1818 ist er Rb. in Lubraniec. Befreundet mit dem späteren Berliner Oberrb. Meier Weyl
  • Korrespondent von Ak. Eger.

Publikationen

  • Toledoth Noah. [Gen. 6,9] neunzehn Predigten, hrsg. von seinem Sohn, Warschau 1830
  • Nach dem Lissaer Stadtbrand vom 2. Juni 1790 verfaßte er mehr als hundert „Nißraf-Briefe“, die mit Bitte um Beistand an die Diasporagemeinden gesandt wurden.

Literatur

  • Lewin, Lissa, S. 312ff
  • Heppner und Herzberg, S. 310, 601, 611.