Sohn des Rb. David O., 7. Mai 1867 imm. Breslau, im selben Jahr kurzzeitige Studien am Jüdisch-theologischen Seminar. 1869 prom. Tübingen, 1870-1872 erster Rb. der neugegründeten jüd. Gemeinde in Karlovy Vary (Karlsbad), Böhmen
später Sekretär der Kultusgemeinde in Brünn.
Dokumente
AU Wrocław, F 434, S. 154: „Joachimus Oppenheim, Moravus“
UA Tübingen, Promotionsregister.
Publikationen
Grabrede auf weil. Rabbiner David Oppenheim, gespr. am 23. Okt. 1876 auf dem Wiener israel. Friedhofe, Brünn 1876.
Literatur
JE IX 410, danach schon seit 1871 in Brünn
Brann, Jüd.-theol. Seminar, S. 184
Gold (Hrsg), Judengemeinden Mährens, 1929, S. 165, nennt ihn als Sekretär der jüd. Gem. Brünn. „Arbeitsfreudig, gewissenhaft, von einer seltenen Selbstlosigkeit und Güte, stets auf das Wohl der Gemeinde, auf Sparsamkeit in ihrem Haushalte und Schonung der Steuerträger bedacht, wußte er sich bald das volle Vertrauen und die Wertschätzung der ganzen Gemeinde zu gewinnen und bis an sein Lebensende zu erhalten“
Gold (Hrsg.), Judengemeinden Böhmens, 1934, S. 259, nennt „E. Oppenheim“ als ersten Rb. in Karlsbad
Wininger IV 566
Henry Frænkel, „The Oppenheimer Family“, in: Frænkel, Genealogical Tables, Bd. II, Blatt A.