Gest. 5. Juni 1895 in Liberec (Reichenberg), Ostböhmen
Direktor der jüdischen Musterhauptschule in Nové Mesto nad Váhom (Waag-Neustadtl), Slowakei, 1869 Religionslehrer der 1863 ggr. Kultusgemeinde in Liberec, nach Prüfung und Ordination von Kreisrb. Haller 1877 auch Rb. 1889 in den Ruhestand.
Dokumente
ŽM Prag, Nr. 22.211, Brief an Esriel Hildesheimer mit Bewerbung um einen Zuschuß aus einer Kopenhagener Stiftung; 17. März 1867.
Publikationen
Unter den Mitarbeitern der Zschr. Der Orient ist 1849-50 „Pollak, D. in Leipnik“
„Die drei Momente des Glaubens. Religiöser Vortrag, abgehalten in Leipnik“, TZW 1852, S. 53-55, 57-59, 61-63
„Trauungsrede bei Trauung eines armen Brautpaares, welches seine Schwiegereltern, Herr Salomon Bachrach und dessen Ehegattin Martha, ausgestattet haben. Eingesandt von dessen Vater Joachim Pollack“, TZW 1853, 45f, 49, 54f.
Literatur
Trauungsbefugnis „im ganzen ausgedehnten Umfange der Kultusgemeinde Reichenberg“, lt. Durchführungsverordnung vom 20. Juni 1877
Lippe 1879/81, S. 372
Gold (Hrsg.), Judengemeinden Böhmens, 1934, S. 561, mit Bildnis
Wlaschek, Bohemia, S. 166, gibt als Geburtsort Ivančice an.