BHR Biographisches Portal der Rabbiner

REICHENBERGER, Lazarus

  • Geb. in Schwabach
  • Sohn des späteren Hechinger Lehrhausrb. Nathan R., lehrt dort selbst am Bet-Midrasch. 1837 Prüfungsgesuch in Stuttgart
  • Nachfolger seines Vaters. 25. März 1839 Heirat mit Betty Kohen aus Hechingen. 1844 Niederlegung des Amtes und Aufenthalt in München
  • 1845 Auswanderung nach London.

Dokumente

  • StA Ludwigsburg, E 212/133 und HStA Stuttgart, Best. E 201c Büschel 49, vom Jan. 1837, „Die Bitte des Candidaten der mos. Theologie Lazarus Reichenberger in Hechingen um Zulassung zu einer Prüfung der Rabbinats-Candidaten in Württemberg, 1836-1837“
  • Trauregister Schwabach; StadtA Schwabach Verz. III, Nr. 155 (Fotokopie)
  • CAHJP Jerusalem, D/DR1/12, mit zwei Briefen aus München vom 1./30. Aug. 1844 zur Bewerbung um das Rabbinat Burgkunstadt, Oberfranken. Ihm wird am 24. Sept. 1844 beschieden, „daß Niemand zur Probepredigt zugelassen werden soll, der nicht schon eine Prüfung gemacht hat [...] um die Gemeinden nicht der Gefahr einer doppelten Wahl auszusetzen“
  • StA Nürnberg, RA 1932, Judensachen, Nr. 178, vom 3. Okt. 1844 Gesuch des „J. Reichenberger“ aus München um eine Stelle in Bayern, nach „mehrjährige[ r] Rabbinatsverwaltung zu Hohenzollern-Hechingen“
  • CAHJP Jerusalem AHW, 543b, Fasz. 2, S. 8-11, Bewerbung aus London um das Hamburger Oberrabbinat (1851). War sechs Jahre lang „Rabbi and Professor at the Theological College of Hechingen, Hohenzollern“. Kündigt 1846 ein Werk zur Midraschforschung an, The Holy Montains: The Sinai and Moriah. Empfohlen aus Frankfurt von B. Adler, A. Fuld, M. Heß, Jacob Weil, I. M. Jost; aus London von N. Adler. Besitzt „morenoth“.