Gelehrter ohne rb. Ordination, 1812 Einbürgerung in Preußen, Dajan in Königsberg, 1814 provisorische Anstellung als moreh hora’ah („interimistischer Vice-Rb.“). Vater des Königsberger Predigers und Universitätsprofessors Dr. Joseph S.
Dokumente
CAHJP Jerusalem, „Königsberg“ Kn/I E-I-1 Nr. 2: eine 1815/16 versuchte Rabbinerwahl wird von der progressiven Fraktion blockiert. „So lange aber der alte Schlendrian fortdauert“ und kein deutscher Prediger angestellt werde, könne man die 2000 Tl. Rabbinerkosten getrost einsparen. Levin Salschitz habe seine Aufgabe als Ritualgutachter zur Zufriedenheit erfüllt, „und alles ging seinen ruhigen Gang“
Ebd., Kn/II E-I-1 Nr. 1 Personalia Rabbiner, 1813-1829
JM Frankfurt/ M., PSR A 177, Sterberegister Königsberg.
Epigraphik
Der Stein war noch 1904 auf dem Jüd. Friedhof in Königsberg (Nr. 314) zu sehen, siehe Birnbaum, „Die Gräber“, S. xvi.
Literatur
Rosenthal, Königsberg, S. 8: „Saalschütz war bereits ein Mann von dt. Bildung und hielt deutsche Predigten bei der Einweihung der wiederaufgebauten Gemeindesynagoge am 19. Apr. 1815, bei der Feier des Friedensfestes am 18. Jan. 1816 und bei einer Gedächtnisfeier am 4. Juli 1816“.