Gest. 14. Okt. 1863 in Ostrów Wielkopolski (Ostrowo), Prov. Posen
Sohn des Jesaja-Scheie (Schoye, Scheier), Rb. in Zaniemyœl (Santomischel), Prov. Posen, 1822 Rb. in Piła (Schneidemühl)
1850 „suspendirt“
erhält nach Prozeß gegen die Gemeinde eine Pension, läßt sich Ende 1851 in Berlin nieder, wird dort seit 1853 aus der Stiftg. Markus Müller als Schiur-Rabbi unterhalten
wohnt später bei seinem Schwiegersohn Jekutiel Wehlau in Ostrów.
Publikationen
Halachische Korrespondenz mit Akiba Eger, in dessen Responsen, I, Nr. 61, und mit Moses Sofer in dessen Responsen EE I, Nr. 13 (1833).
AZJ 1850, S. 223 („Der Rabbiner zu Schneidemühl z. B., ein Greis, verklagt jetzt seine Gemeinde, welche ihm das Gehalt nicht mehr auszahlen will“), 426, 470, 582; 1851, S. 542
JJLG 1905, S. 27
Heppner und Herzberg, S. 913f, 925
Meisl, Protokollbuch, S. 415-417
Kinstlicher, Hä-“H. atham Sofer“ uvene doro, S. 323, mit hebr. Schriftprobe. Er habe hiernach das Rt. aus eigenem Entschluß, „vermutlich wegen der Aufklärer“, niedergelegt.