Sohn des Mordechai S. und jüngerer Bruder des späteren Pester Oberrb. Löb S.
1831 Dajan in Osoblaha (Hotzenplotz), Österr.-Schlesien, 1870 kehrt er nach Moravský Krumlov zurück, wo er seit 1871 die Rabbinerstelle versieht.
Dokumente
ZA Brünn, B14, M619, Z. 12385, Beschwerde gegen Disqualifizierung von der Rabbinerwahl in Strážnice (Straßnitz), 1848
ÖStA/AVA Wien, Neuer Kultus, Israelitischer Kultus, D 5, vom 24. Aug. 1865 nennt ihn neben David Hein als „Rabbinatsvertreter“ in Osoblaha, vom mähr. Oberlandesrabbinat autorisiert.
Literatur
Lippe 1879/81, S. 443
Gold (Hrsg.), Judengemeinden Mährens, 1929, S. 370.