BHR Biographisches Portal der Rabbiner

SCHWAB, Wolf, gen. W. FELLHEIMER oder FEHLHEIM

  • Geb. vermutlich in Fellheim, Unterallgäu,
  • Gest. 1827 in Bayreuth
  • 3. Feb. 1802 Morenu aus Bamberg von Oberlandrb. Veiß Buttenheimer und Beisitzern Arie Löw und Abraham Stadtlengsfelder. Rb. in Bayreuth (als „Vize-Rabbiner“ dem Landesrb. in Baiersdorf unterstellt). Am 23. Okt. 1817 heiratet er in zweiter Ehe die Witwe Hanne. 1819 wird ihm eine Entschädigung von 100 fl. jährlich für ausfallende Sporteln zugesprochen. Wird Feb. 1824 zur staatl. Bestätigung vorgeladen, indes nach Petition der Judenschaft Mai 1825 von der Prüfung dispensiert.

Dokumente

  • StA Bamberg K3 C3 Nr. 35, darin Magistrat Bayreuth am 6. Dez. 1824: Er sei „weder der teutschen Sprache ganz mächtig, noch überhaupt gehörig wissenschaftlich gebildet, und scheinen ihm deßhalb manche Eigenschaften abzugehen, die man von einem hinreichend qualificirten Rabbiner verlangt. Außer der hebräischen Sprache und dem Talmud welchem er mit großer Orthodoxie anhängt, besitzt er wenig andere Kenntnisse“
  • CAHJP Jerusalem D/Ba28/229, S. 102, Familienbuch Bayreuth: Sein Sohn Salomon Schwab Fellheimer, geb. 1818, war Lehrer und wanderte nach Amerika aus.

Literatur

  • PK Bavaria, S. 225
  • Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 173, 190, 484.