BHR Biographisches Portal der Rabbiner

SCHWABACHER, Jakob Samuel

  • Geb. in Fürth,
  • Gest. ca. 1818
  • Sohn des Simon S. in Fürth und der Lea Debora Chajele, Tochter des Prager Rb. Bezalel Bunzlau, Schwiegersohn des Rb. David Dispeck, erhält 1773 das Fürther Rabbinerdiplom, Rb. in Gailingen, 1778 Landesrb. im Schwarzwaldkreis des Dt. Ordens mit halbjährlich wechselndem Sitz in Mühringen und Nordstetten, 1791 Landesrb. des Ftms. Grabfeld in Burgpreppach, Unterfranken.

Dokumente

  • StA Würzburg, Jüd. Standesregister Nr. 15 nennt 1812-1818 aus Burgpreppach Trauungen durch „Landrabbiner Schwabacher“, Nr. 90 aus Niederwerrn 1813 eine auswärtige durch „Copulator Samuel, Rabbiner zu Burgpreppach“
  • CAHJP Jerusalem, D/Wu1/2, Bd. II, S. 240, Kopialbuch von Oberrb. Abraham Bing, Würzburg, 23. Okt. 1835: Das Oberrt. Burgpreppach sei „seit vielen Jahren durch den Todt des dasigen Rabbiners Jacob Samuel erledigt“
  • CAHJP Jerusalem J 559, Sterbebuch Burgpreppach, verzeichnet unter dem 6. Nov. 1823 den Tod von Clara Schwanfelderin, „Rabbinats-Wittib“, die an Altersschwäche starb.

Literatur

  • Löwenstein, „Fürth“, II, S. 84; ebd. S. 168 Memorbucheintrag für seine Mutter (1798)
  • Sauer, Württemberg, S. 93, 130, 137
  • Reinhold Albert, Geschichte der Juden im Grabfeld, Kleineibstadt 1990, S. 21f
  • Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 109f.