Progymnasium in Neustadt a. d. Weinstraße, mit kgl. Erlaubnis vom 25. Sep. 1829 nach Karlsruhe zum Studium bei dem Stiftsrabbiner Elias Willstätter sowie am Lyzeum. 27. Okt. 1832 imm. Heidelberg, 3 J. Studium der Theologie und Philologie. Aug. 1834 Staatsprüfung in Bayreuth. Da keine Anstellung, 3 J. Lehrer an der von Dr. Weil geleiteten isr. Schule in Frankfurt/M. 1843 Hauslehrer in Wien, 1843 Bezirksrb. in Kaiserslautern.
Dokumente
LA Speyer, Best. H3, Nr. 8136, Bd. I, Bl. 127, Bewerbungsschreiben.
Publikationen
„Die Pfälzischen Rabbinen“, INJ 1845, S. 334f (Entgegnung seines Kollegen El. Grünebaum ebd., S. 342-344)
Vier Predigten in der Synagoge zu Kaiserslautern gehalten, 1872, 27 S
(Übs.) Parabeln, Legenden und Gedanken aus Talmud und Midrasch zusammengestellt und geordnet von Prof. Giuseppe Levi, aus dem Urtexte ins Deutsche übertragen, 2. Aufl. Leipzig 1877.
Literatur
AZJ 1846, S. 743f, ein „Komplott“ gegen seine Reformen führt zu einem Gerichtsprozeß, bei dem S. sich unwürdig aufgeführt und v. a. seinen Vorgänger M. Cohen verunglimpft habe
Lippe 1879/81, S. 448, mit Doktortitel
Friedrich Spielhagen in Berth. Auerbach, Briefe an seinen Freund Jakob Auerbach, Fft./M. 1884, Bd. I, S. 14 Anm.: „Er verfehlte leider in der Theologie seinen Beruf, während Anlagen, Neigung und Kenntnisse ihn auf die klassische Philologie hinwiesen“
Kayserling, „Jüdische Literatur“, S. 771
Arnold, Pfälzische Juden, S. 104
Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 406f, 423, 496.