Sohn des Isak S. aus armer Familie, mit 5 J. Besuch des Cheder, mit 10 J. Talmudschüler des Altonaer Oberrb. Akiba Wertheimer, auf dessen Rat mit 13 J. Eintritt in die Altonaer Bürgerschule. Triennium an der Universität Kiel, sodann fünf Jahre lang Prediger in Rendsburg, Holstein. 1837 Schullehrer in Strelitz, Mecklenburg
seine Eltern leben im nahen Parchim. 29. Okt. 1841 prom. Erlangen
1842 Beförderung zum Prediger der Strelitzer Juden, im selben Jahr Bewerber um die Leitung des Kasseler Rabbinerseminars, 1845 Lehrer und Prediger in Köthen, Anhalt. Am 29. Okt. 1845 Heirat mit Henriette Cohen (1817-1883), Tochter des Jakob- Isaias C. aus Strelitz. 1851 Lehrer an der „Isaac Gans’schen Fideikommißstiftung“ in Celle, Aug. 1858 Religionslehrer der Gemeinde, ca. 1861 auch Rb.
Dissertation
De ea quae praeceptori cum schola in coetibus Iudaicis olim intercesserit ratione secundum ius Iudaicum et morem antiquitatis receptum, Diss. Erlangen 1841.
Dokumente
UA Erlangen, C4/3b, Nr. 411, Promotionsakten mit Vita
JM Frankfurt/M., PSR B 148 Trauregister Köthen.
Publikationen
Artikel im Orient.
Epigraphik
Bar-Giora Bamberger, Der jüdische Friedhof in Celle, S. 184-185, Nr. 250-251; Abb. der Grabstelen für ihn und seine Frau, die er nur um sechs Wochen überlebte.