Sohn des Simon T., 1827/28 in der Quarta des Karlsruher Gymnasiums, später Stiftsrabbiner und Privatlehrer das., versieht in den Anfängen der orthodoxen Separatgemeinde gemeinsam mit Nathanael Weill das inoffizielle Rabbinat. Seine Frau Therese, genannt Tels (1830-1908), stammte aus Frankfurt.
Dokumente
Wird genannt als Rabbiner der frühen IRG in der unveröffentlichten Arbeit Geschichte und Schicksal des Karlsruher Judentums, Statistisches Amt der Stadt Karlsruhe, Juni 1965 (Expl. im StadtA Karlsruhe), S. 43.
Epigraphik
Sein Grabstein und der seiner Frau befinden sich auf dem alten Karlsruher jüd. Friedhof Nr. 27 und 157; siehe Döpp u. a., Alter Jüdischer Friedhof Karlsruhe.
Literatur
In den Karlsruher Adreßbüchern erscheint er nur als „Privatlehrer“, wohnhaft Blumenstr. 15 (1861), Erbprinzenstr. 20 (1862, 1869, 1873), Erbprinzenstr. 26 (1875, 1877, 1881)