BHR Biographisches Portal der Rabbiner

THALMANN, Gumbel

  • Geb. in Neubronn bei Würzburg,
  • Gest. 19. Dez. 1880 in Karlsruhe
  • Sohn des Simon T., 1827/28 in der Quarta des Karlsruher Gymnasiums, später Stiftsrabbiner und Privatlehrer das., versieht in den Anfängen der orthodoxen Separatgemeinde gemeinsam mit Nathanael Weill das inoffizielle Rabbinat. Seine Frau Therese, genannt Tels (1830-1908), stammte aus Frankfurt.

Dokumente

  • Wird genannt als Rabbiner der frühen IRG in der unveröffentlichten Arbeit Geschichte und Schicksal des Karlsruher Judentums, Statistisches Amt der Stadt Karlsruhe, Juni 1965 (Expl. im StadtA Karlsruhe), S. 43.

Epigraphik

  • Sein Grabstein und der seiner Frau befinden sich auf dem alten Karlsruher jüd. Friedhof Nr. 27 und 157; siehe Döpp u. a., Alter Jüdischer Friedhof Karlsruhe.

Literatur

  • In den Karlsruher Adreßbüchern erscheint er nur als „Privatlehrer“, wohnhaft Blumenstr. 15 (1861), Erbprinzenstr. 20 (1862, 1869, 1873), Erbprinzenstr. 26 (1875, 1877, 1881)
  • Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 406.